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Grundsätzliche Gemeinsamkeiten
Jedes Intervall kommt, wie üblich bei Umkehrungen, nur einmal vor. Alle Versionen beinhalten Barrées über 2 Saiten. Das Gemeinsame an allen Versionen der 3-Klänge in A-Dur ist, dass sie die erste Seite nicht benutzen. Jede Version der 3-Klänge in A-Dur zeichnet sich zudem durch eine klare Struktur aus. 3-Klänge sind gut bekannt und bieten sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen eine gute Übungsmöglichkeit. Durch das Spielen über Barrées werden zudem die Finger gestärkt und die Technik verbessert. Es lohnt sich also, die verschiedenen Versionen dieser Akkorde auszuprobieren und zu üben, um sie sicher und flüssig spielen zu können.
Die 3-Klänge in A-Dur: Eine technische Übersicht
Die 3-Klänge in A-Dur bieten eine interessante technische Herausforderung für Gitarristen. In allen Versionen dieser Akkorde gibt es gemeinsame Merkmale, die sie besonders machen. Hier ein Überblick über diese Eigenschaften und warum sie wichtig für das Gitarrenspiel sind:
Gemeinsame Merkmale aller Versionen
- Nichtbenutzung der ersten Saite: Ein markantes Merkmal dieser Akkorde ist, dass die erste Saite bei allen Versionen nicht verwendet wird.
- Einmalige Intervallpräsenz: Wie bei den meisten Akkordumkehrungen üblich, kommt jedes Intervall nur einmal vor, was zur Klarheit der Struktur beiträgt.
- Barrée-Technik: Alle Versionen beinhalten Barrées über zwei Saiten. Diese Technik ist entscheidend für die Ausführung und Klangqualität der Akkorde.
Bedeutung und Nutzen
- Klare Struktur: Jede Version der 3-Klänge in A-Dur ist klar strukturiert, was das Verständnis und das Erlernen der Akkorde erleichtert.
- Übungsgelegenheit: Diese Akkorde sind sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Spieler eine ausgezeichnete Übungsmöglichkeit. Sie helfen dabei, die Barrée-Technik zu meistern und die allgemeine Fingerfertigkeit zu verbessern.
- Stärkung der Finger: Das regelmäßige Üben dieser Akkorde stärkt die Finger und verbessert die Technik, was für fortgeschrittene Techniken auf der Gitarre unerlässlich ist.
Grundstellungen
Fingersätze – 3-Klänge in A-Dur

Wir bemerken, dass die ersten drei Versionen einen gemeinsamen Fingersatz bei der Grundstellung haben. Nicht nur die richtige Handhaltung, sondern auch die Koordination der Fingerbewegungen sind entscheidend für ein gelungenes Gitarrenspiel. Es erfordert Übung und Geduld, um die Feinheiten des Fingersatzes zu meistern und das musikalische Potenzial voll auszuschöpfen. So können selbst schwierige Passagen mit Leichtigkeit gemeistert werden und ein harmonisches Klangerlebnis entstehen.

Bei der vierten Version ändert sich der Fingersatz jedoch, um dadurch einen fliessenden Wechsel in die nächste Position zu gewährleisten. Daher ist es besonders wichtig, die Fingerpositionen genau zu studieren und zu verinnerlichen. Dadurch, dass der vierte Finger bei der vierten Version nicht verwendet wird, ergibt sich eine Streckung zwischen dem Zeigefinger und dem Mittelfinger.
Formen
Alle Formen sind identisch, da sie sich auf den gleichen Saiten/Bünden befinden.
Erste Umkehrungen
Fingersätze: 3-Klänge in A-Dur

Die Fingersätze bei den ersten 2 Versionen sind identisch. Bei Version 3 und 4 sehen wir einen je einen kleinen Barrée, einmal mit 2. Finger und einmal mit dem 1. Finger, jedoch nur aufsteigend. Absteigend benützen sowohl Version 3 als auch Version 4 beide Male den Zeigefinger.
Formen
Bedingt durch die Stimmung der Gitarre sind die Griffbilder der Grundstellung für der Dreiklänge in A-Durauf der Gitarre auf den Saiten 4-6 alle gleich, da sie die ersten 3 Saiten nicht benutzen und sich der Grundton auf der sechsten Saite befindet. Diese Konsistenz in den Griffbildern erleichtert das Erlernen und Spielen dieser Akkorde auf der Gitarre. Jeder Grundakkord in dieser Konfiguration hat seinen Grundton auf der tiefsten (sechsten) Saite, wodurch die Form des Griffbildes unverändert bleibt. Dieses Wissen hilft nicht nur beim Spielen von A-Dur-Akkorden, sondern auch beim Verständnis und der Anwendung von Griffmustern auf andere Tonarten, da die relative Position der Noten zueinander gleich bleibt. Dies erleichtert die Navigation auf dem Griffbrett und fördert ein schnelleres und intuitiveres Spielen.
Zweite Umkehrungen
Fingersätze: 3-Klänge in A-Dur

In der zweiten Umkehrung ändern sich jedoch viele Details. Bei Version 1 benötigen wir einen Barré-Griff mit dem Zeigefinger. Version 2 verwendet drei einzelne Finger, wobei der Grundton mit dem vierten Finger gespielt wird. Version 3 ist grundsätzlich identisch mit Version 1, jedoch wird der Grundton hier mit dem dritten Finger gegriffen, was die Anordnung der restlichen Finger verändert. Version 4 entspricht wiederum Version 2, allerdings liegen die Finger nun auf den obersten drei Saiten.
Grundstellungen Oktaviert
Fingersätze: 3-Klänge in A-Dur

Unterschiedliche Fingersätze in der oktavierten Grundstellung
Beim Erlernen verschiedener Techniken am Instrument stoßen wir auf die oktavierte Grundstellung, die in vier Varianten unterrichtet wird. Jede Version hat ihren eigenen Charakter, basierend auf der Auswahl der Finger für spezifische Töne. Hier eine detaillierte Aufschlüsselung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser Versionen:
Versionen 1 und 2
- Fingersatz: Beide Versionen verwenden unterschiedliche Finger für jeden Ton, was eine klare Differenzierung im Fingersatz zeigt.
- Merkmale: Diese Versionen sind besonders dafür bekannt, dass sie durch die Variation im Fingersatz eine breitere technische Basis legen.
Versionen 3 und 4
- Äusseres Erscheinungsbild: Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Versionen identisch zu sein.
- Fingersatz: Der wesentliche Unterschied liegt im Gebrauch des Zeigefingers, der in beiden Versionen gleich ist.
- Spezifische Unterschiede:
- Version 3: Wechselt vom Ringfinger zum Mittelfinger auf der vierten Seite.
- Version 4: Wechselt vom kleinen Finger zum Ringfinger auf der fünften Seite.
Wechselnder Finger beim Grundton
- Version 1 und 3: Hier wird der kleine Finger für den Grundton verwendet.
- Version 2 und 4: In diesen Versionen kommt der Ringfinger beim Grundton zum Einsatz.
Fazit
Die Variationen in den Fingersätzen sind nicht nur technische Herausforderungen, sondern auch essentiell für das Verständnis unterschiedlicher Spieltechniken. Durch das Studium dieser Unterschiede können Lernende ihre Fähigkeiten erweitern und ihre technische Flexibilität verbessern. Die oktavierte Grundstellung bietet dabei eine ausgezeichnete Grundlage, um die Feinheiten des Gitarrenspiel zu erkennen und zu meistern.
Links: Umkehrungen auf der Gitarre